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(SL - Team-Outdoor-Sport) |
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Unfallgefahr auf Kunststoffrasenplätzen durch zu schwache Rückengewebe !
Unebene Oberflächen und Linienverzüge beeinträchtigen nicht nur das optische Erscheinungsbild eines Kunststoffrasenplatzes, sie mindern auch erheblich die sportfunktionellen Eigenschaften und die Schutzfunktion des Belagsystems. Die Dimensionsstabilität eines Kunststoffrasenbelages ist primär vom Belagrücken bzw. Trägergewebe abhängig. Ist das Material des Trägergewebes zu dehnbar, dehnt sich auch der Kunststoffrasenbelag entsprechend. Dadurch entstehen insbesondere an warmen Tagen Falten und Aufhöhungen bzw. Aufstauchungen im Belag, die zu Unebenheiten und unsicheren Tritteigenschaften führen und damit zu einer nicht unerheblichen Stolper- und Unfallgefahr. Beeinträchtigt wird durch nicht dimensionsstabile Rücken auch die Haltbarkeit der Nahtverbindungen. Lösen sich die Nähte, entstehen durch Löcher, breite Fugen und hoch stehende Belagränder gravierende Unfallquellen und schlechte Spieleigenschaften. Auf nicht ausreichend maßstabile Trägergewebe des Belagrückens sind auch ganz wesentlich unschöne Linienverzüge ("tanzende Linien") zurück zu führen. Nicht nur die Flor- oder Polschicht bestimmt also die Qualität und Schutzfunktion eines Kunststoffrasens, sondern auch der Rücken. Eine kritische Prüfung und Beratung durch einen neutralen Fachmann muss vor der Kaufentscheidung bzw. Auswahl des Belagproduktes erfolgen. Verletzungsgefahr sowie Enttäuschungen und Spielausfälle durch ständige Nachbesserungen sind sonst trotz hoher Baukosten vorprogrammiert. Aus Spielausfällen wegen schlechter Witterung werden dann Ausfälle wegen Garantie- bzw. Nachbesserungsleistungen.
Und was ist nach Ablauf der Gewährleistungszeit von längstens 5 Jahren ?? Zur Unfallgefahr kommen dann u.U. auch noch hohe Kosten für eine allzu früh notwendige Erneuerung des Belages. Den Fachmann also besser vorher zu Beratung hinzuziehen und nicht erst als "Schadens- und/oder Schiedsgutachter", nach Bezahlung des Kunstrasenplatzes. Große Vorsicht ist auch in diesem Zusammenhang vor Discountangeboten geboten. Der Verlegezeitpunkt kann ebenfalls stark die Qualität und Lebensdauer eines Kunstrasenplatzes beeinträchtigen und die Haltbarkeit der Nahtverbindungen. Erforderlich ist warme und trockene Witterung. Einen Kunststoffrasenplatz zu bauen ist technisch anspruchsvoller und folgenreicher als einen Teppich auszurollen. Dieses auch da ständig neue Materialien und Materialkombinationen auf den Markt kommen.
Übrigens, es gibt anerkannte Regeln der Technik für den Bau von Sportplätzen mit Kunststoffrasensystem, die u.a. auch die Schutzfunktion und die Umwelteigenschaften beinhalten.
Diese Regeln nicht zu beachten, ist fahrlässig. Dann wird es sehr teuer, da in diesen Fällen die Haftpflichtversicherung nicht für Planungs- oder Beratungsschäden eintritt.
Weitere Hinweise gibt es unter www.SL-plan.de (Rubrik: Kunstrasen). SL- Team-Outdoor-Sport
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Autor: malu
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vom 25.08.2005, 08:24 Uhr
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