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(SL - Team-Outdoor-Sport) |
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Qualitätssicherung im Sportstättenbau
Eine von der Sportministerkonferenz der Länder durchgeführte statistische Ermittlung kommt zu dem Ergebnis, dass ca. 127.000 Sportanlagen für sportliche Aktivitäten zur Verfügung stehen und somit eine quantitativ beachtliche Sportstätteninfrastruktur. Als Zukunftsaufgabe steht somit nicht mehr eine quantitative Bedarfsdeckung im Vordergrund, sondern die qualitative Sicherung und Entwicklung der vorhandenen Anlagen und die Anpassung der Sportstätten an eine sich verändernde Nachfrage. Aufgrund der demographischen Entwicklung kommt dem Breiten-und Freizeitsport eine wachsende Bedeutung zu. Vorhandene Anlagen müssen daher durch Umbau-, Ergänzungs- und ggf. Erweiterungsmaßnahmen für den Seniorensport, Familiensport, Gesundheits- und Reha-Sport sowie den Behindertensport bedarfsgerecht angepasst werden. Die IAKS (Internationale Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen e.V.) hebt die Bedeutung der nachfolgenden Aufgabenfelder hervor:
- Bestandssicherung vor Neubau durch Sanierung und Modernisierung. Neubaubedarf durch eine Sportstättenentwicklungsplanung absichern. - Sportstätten umweltverträglich errichten und nutzen - Sportstättennutzung verbessern - Trendsportentwicklung berücksichtigen - Einsatz neuer Technologien fördern - Normen und Richtlinien weiterentwickeln sowie - Bau-, Betriebs- und Nutzungskosten senken. Gefordert wird ein Qualitätsmanagement bzw. die Entwicklung eines "Qualitätsmanagementsystems für Sportstätten". Ziel der Qualitätssicherung soll die Vergabe eines „Qualitätssiegel funktions- und umweltgerechte Sportstätte“ sein. Qualitätsstandards stehen bereits durch Richtlinien im Rahmen der RAL-Gütesicherung und des DIN-CERTO (Zertifizierungssystems des Deutschen Instituts für Normung) zur Verfügung u. a. für - Sporthallenböden - Kunststoffbeläge und - Kunststoffrasenbeläge. Während der gesamten Planungs- und Ausführungsphase soll und muss mit dem Qualitätsmanagement sichergestellt werden, dass eine technisch und betrieblich einwandfreie Sportstätte realisiert wird, die auch den Prinzipien der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes entspricht. Die fachgerechte Planung und konsequente Güteüberwachung der Bauleistungen, z.B. durch qualifizierte Sportplatzplaner, Sporthallenplaner, Sachverständige für Sportplatzbau und von diesen im Bedarfsfall hinzugezogene Prüfstellen sowie die Vergabe der Bau- und Sanierungsleistungen an erfahrene Fachfirmen sind wichtige Voraussetzungen für das Erreichen einer höhern und nachhaltigen baulichen Qualität, sportfunktionellen Qualität und der Reduzierung der Betriebskosten.
www.SL-plan.de
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Autor: malu
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Artikel
vom 25.11.2006, 20:00 Uhr
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