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| Leichtathletik:
(Deutscher Leichtathletik-Verband e.V.) |
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Thomas Blaschek fiebert Heimspiel entgegen
Thomas Blaschek will am 17. und 18. Februar bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften in Leipzig vor heimischem Publikum auftrumpfen und sich dem Angriff seiner Konkurrenten um den EM-Sechsten Jens Werrmann (LAZ Zweibrücken) erfolgreich erwehren. "Es gibt sicherlich einen Heimvorteil für mich", meinte der Vize-Europameister am Mittwoch bei einer DLV-Pressekonferenz. Thomas Blaschek erklärte allerdings auch, dass die Arena für die Leichtathleten nicht in ausreichendem Umfang zur Verfügung steht: "Ich würde mir wünschen, dass wir sie als umfassende Trainingstätte nutzen könnten. Das ist bisher nicht der Fall und das ist bedauerlich. Für die Hallen-DM ist deshalb der Heimvorteil nicht entscheidend." An seiner Verfassung konnte er in den letzten Wochen gut arbeiten und der 25-Jährige fühlt sich nun bereit für den Saisoneinstieg, den er am Samstag (3. Februar) in Stuttgart gibt: "Dort werde ich sehen, wo ich stehe. Ich bin aber verletzungsfrei durch die Vorbereitung gekommen und gut in Form." Thomas Blaschek plant die Wintersaison allerdings ohne die Hallen-EM in Birmingham (Großbritannien; 2. bis 4. März), um den Fokus ganz auf den großen Höhepunkt, die Weltmeisterschaft in Osaka (Japan) im Sommer, legen zu können. Dazu erklärte sein Trainer Cheick-Idriss Gonschinska: "Wir haben aus der letzten Saison gelernt, wo Thomas mit muskulären Problemen zu kämpfen hatte. Deshalb reduzieren wir sein Hallenprogramm." Der Coach unterstrich, dass er mit seinem Schützling mit voller Konzentration auf die WM hinarbeiten wolle: "Eine seiner großen Stärken ist inzwischen, dass er auch unter Druck eine sehr gute Leistung bringen kann. Ich bin davon überzeugt, dass er das in diesem Jahr beweisen wird." Auch wenn die Hallensaison für Thomas Blaschek, der Meetingstarts bis hin zum 23. Februar (Chemnitz) plant, kürzer ausfällt, möchte er gerade bei der Hallen-DM glänzen. Die Konkurrenz um Jens Werrmann und auch seine Leipziger Trainingskollegen wie Willi Mathiszik und Alexander John wird dabei versuchen, es dem großen Favoriten nicht allzu leicht zu machen, wenn der neue Titelträger auf den 60 Meter Hürden ermittelt wird. Es könnte also durchaus spannend werden. Geballte Entscheidungen bei der Hallen-DM Die Deutschen Hallen-Meisterschaften in Leipzig werden am 17. und 18. Februar mit einem modifizierten Zeitplan aufwarten, der für die Zuschauer noch mehr Attraktivität verspricht. Durch vorgelagerte Qualifikationen und Vorläufe geht es für die Fans in der Arena an den Nachmittagen mit geballten und komprimierten Finals Schlag auf Schlag. Veranstaltungsleiter Hermann Härtwig sagt dazu: "Die Zuschauer erleben am Nachmittag fast ausschließlich Entscheidungen. Das wird die Qualität steigern." Als Höhepunkte kündigen sich bereits die Stabhochsprungkonkurrenzen der Frauen und Männer an, wo die Tickets zur Hallen-Europameisterschaft in Birmingham (Großbritannien; 2. bis 4. März) ausgesprungen werden. Mit Spannung wird auch das Meisterschaftscomeback der Wattenscheider Sprinterin Sina Schielke erwartet, die nicht nur optisch, sondern auch läuferisch ein Glanzlicht setzten möchte. Zum jetzigen Zeitpunkt haben insgesamt bereits 16 DLV-Athleten die Norm für den Höhepunkt der Wintersaison erfüllt. Das deutsche Aufgebot in Birmingham könnte sich noch auf bis zu 40 Aktive erhöhen. Die letzte Chance zur Qualifikation bietet die Hallen-DM, so dass dort spannende Wettkämpfe zu erwarten sind. Am dritten Februar-Wochenende wird dann nicht nur mit rund 600 Athletinnen und Athleten, sondern auch einer guten Kulisse gerechnet. Bereits 1.300 Tickets sind derzeit schon verkauft. "Die Werbeoffensive geht weiter", verspricht Hermann Härtwig. Karten, auch in Kombination mit dem Leipziger Hallen-Meeting (9. Februar), gibt es für alle Leichtathletik-Begeisterten und Sportfans unter der Hotline 0341/2341100. Auf eine rundum gelungene Meisterschaft setzt der sächsische Landesverbandspräsident Joachim Krüger, für den die Titelkämpfe noch eine besondere Bedeutung haben, nachdem er am 24. März altersbedingt sein Amt abgeben wird. "Nach 55 Jahren in der Leichtathletik, die eine gute Zeit waren, und zehn Jahren als Präsident im Landesverband wird das meine letzte Meisterschaft sein", erklärt er, "es ist sicherlich kein einfacher Schritt, aber ich denke, dass wir für die Nachfolge eine perspektivisch gute Regelung treffen werden." Für seinen Erben könnte sich bereits ein erstes Highlight andeuten. Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat in dieser Woche mit der Stadt Leipzig als Ausrichter für die Hallen-Europameisterschaft 2011 mit einem "Letter Of Intent" fristgerecht erstes Interesse beim Europäischen Leichtathletik-Verband (EAA) angemeldet. Heiko Rosenthal, Sportbürgermeister der Stadt Leipzig, stimmt dies positiv: "Wir begrüßen das sehr und hoffen, das wir auch einmal eine internationale Leichtathletik-Meisterschaft nach Leipzig bekommen."
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 01.02.2007, 23:57 Uhr
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