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| Leichtathletik:
(Deutscher Leichtathletik-Verband e.V.) |
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Auftakt der BewegungsCamps "Cool und spitzenmäßig"
Im Herzen der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart starteten am Donnerstag die neu geschaffenen DLV-BewegungsCamps. 350 begeisterte Schüler aus zwölf Schulklassen wollten am Ende des Vormittages nicht mehr den Karlsplatz verlassen und nach Hause gehen. "Der DLV hat schon immer verschiedene Akzente gesetzt. Jetzt gehen wir in die nächste Ebene. Wir wollen die Kinder und Jugendlichen anregen, mehr Bewegung zu treiben", sagte DLV-Vizepräsident Werner Zimmer, der in Anwesenheit von Stuttgarts Sport-Bürgermeisterin Dr. Susanne Eisenmann das DLV-BewegungsCamp eröffnete. Weitere Stationen sind Kiel (4./5. Juli), Köln (29,/30. August) und Berlin (14./14. September). Der DLV-Gesundheitspartner DAK hatte mit seinem Modul Air-Jump jede Menge Begeisterung bei den Jugendlichen geweckt. Stuttgarts DAK-Chef Ingo Ruh freute sich über den Andrang beim DAK-Ernährungsstand sowie beim Wissensquiz, wo es attraktive Preise zu gewinnen gab. Von "cool" bis "spitzenmäßig" - die Reaktionen der Kinder und Jugendlichen zwischen neun und 17 Jahren waren durchweg positiv. An acht Bewegungs-Stationen durften sie ihre Fitness und ihr sportliches Talent unter Beweis stellen. "Dabei geht es nicht um Spitzenleistungen", betont Fred Eberle, Präsidiumsbeauftragter für Zukunftsfragen beim Deutschen Leichtathletik-Verband. Trotzdem waren die Kids mit viel Ehrgeiz dabei. Auch Jugendliche, die anfangs mit Skepsis das Geschehen aus ein wenig Distanz beobachteten, wurden von der Atmosphäre gepackt und beteiligten sich mit viel Einsatz. Ob bei "Fliegen mit Stäben", "SMS-Hüpfen", beim "Speer-Wurf" oder bei "Bungy running - im Duell", die rund 70 Helfer hatten alle Hände voll zu tun. "Bist du so schnell wie Jan Fitschen?" Zahlreiche Kinder durften diese Frage mit ja beantworten. Wie der Wattenscheider bei seinem EM-Sieg über 10.000 Meter im Vorjahr in Göteborg (Schweden) mussten die Teilnehmer eine Geschwindigkeit von 25,3 Kilometer pro Stunde laufen. Dieses Tempo erreichte der Physik-Student im letzten Sommer auf seiner letzten Runde, heute galt es statt 400 Meter nur ein kleines Stück durchzuhalten. Stargast der Veranstaltung war Nike-Topathlet Kamghe Gaba. Der Frankfurter verteilte bei der Siegerehrung für die besten Schulklassen Preise und Küsschen an die entzückten Mädchen. "So etwas könnte man ruhig öfter machen. Es motiviert einen auch selber", sagte der Deutsche Meister über 400 Meter, der sich über einen stattlichen Zugewinn an jungen weiblichen Fans freuen durfte. Aber der 23-Jährige wurde beim Watussi-Sprung auch selber aktiv. Ein Ritual, dass die Stammesbewohner in Ruanda vollziehen, um aus Jungen Männer zu machen. Dabei müssen sie die eigene Körpergröße aus dem Anlauf überspringen. Auch in Stuttgart wurden aus ein paar Jugendlichen heute Erwachsene. Bis zum Freitagnachmittag hat man auf dem Karlsplatz noch die Möglichkeit teilzunehmen. Ab 8 Uhr können sich alle Interessierten, ob jung oder alt, sportlich betätigen und an den Ständen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), der DAK und Nike informieren. Stabhochspringer Fabian Schulze (LAZ Salamander Kornwestheim/ Ludwigsburg) verteilt am Freitag Autogramme und wird wie sein DLV-Kollege Kamghe Gaba sicherlich das eine oder andere Mädchenherz höher schlagen lassen.
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 15.06.2007, 10:20 Uhr
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